Der Sommer ist aus vielen Gründen eine großartige Jahreszeit. Die Tage sind länger, du gehst in den Urlaub, das Wetter ist warm, und es liegt eine allgemeine Leichtigkeit und Entspannung in der Luft. Es gibt viele Möglichkeiten für Aktivitäten im Freien und geselliges Beisammensein, und durch das Sonnenlicht bekommst du zusätzlich einen Serotonin-Boost. Wenn du jedoch einen Garten hast und ihn pflegen möchtest, kann es sich auch nach viel Arbeit anfühlen, denn es gibt einiges zu tun – zum Beispiel Unkraut entfernen, um Nährstoffverlust zu vermeiden, das Wachstum mit Dünger vor Hitzewellen fördern und die richtige Bewässerungsfrequenz je nach Bedingungen festlegen.
Wenn du noch dabei bist, dich ins Gärtnern einzuarbeiten und nicht genau weißt, was für deinen Garten am besten ist, findest du hier einige Dinge, die du beachten solltest.
Mähen
Das Mähen ist im Sommer absolut notwendig, da es den Rasen gesund hält, neues Wachstum in den Wurzeln fördert und die Grasnarbe widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Hitze macht. Mit einem Rasenmähroboter kannst du die Schnitthöhe so einstellen, dass das Gras länger bleibt – in der Regel etwa 8 Zentimeter. Diese Methode, bekannt als „hoch mähen“, reduziert den Stress für den Rasen, wodurch die Wurzeln tiefer wachsen und der Rasen insgesamt gesünder bleibt.
Im Sommer spendet höheres Gras zudem Schatten für den Boden, verringert die Verdunstung von Feuchtigkeit und hemmt das Wachstum von Unkraut. Richtiges Mähen reduziert außerdem das Risiko von Krankheiten, braunen Stellen und anderen hitzebedingten Schäden. Der Rasen wirkt dadurch dichter und teppichartig, anstatt gestresst zu sein und gelb zu werden.
Der Boden
Das Ausbringen von organischem Mulch wie Holzspänen oder Stroh ist eine hervorragende Methode, um die Wurzeln kühl zu halten und die Wasserverdunstung weiter zu reduzieren. Auch das Düngen ist wichtig, da es die Pflanzen auf das schnelle Wachstum im Sommer vorbereitet, wenn viel Sonnenlicht vorhanden ist und die Temperaturen steigen. Allerdings solltest du niemals bei großer Hitze düngen, da dies die Pflanzen stark belastet und sogar zum Absterben führen kann.
Bei hohen Temperaturen gehen Pflanzen oft in eine Ruhephase oder einen Überlebensmodus über.
Düngen zwingt sie dann dazu, gegen diesen natürlichen Zustand zu arbeiten, was neues Wachstum anregt und zu verbrannten Pflanzen führen kann. Außerdem kann Dünger bei sehr warmem oder feuchtem Wetter die Entstehung von Pilzen und Krankheiten fördern. Wenn du in dieser Saison etwas Neues pflanzen möchtest, solltest du zuerst mähen, damit das vorhandene Gras die Samen nicht beschattet. Das Entfernen des Schnittguts kann ebenfalls helfen, damit die Samen direkten Kontakt mit dem Boden haben, aber eine kleine Menge kann auch als Nährstoffquelle dienen. Achte nur darauf, es nicht zu übertreiben.
Die Verwendung eines LiDAR-Mähroboters oder anderer Modelle helfen, Hindernisse auch in Ecken zu erkennen.Wenn du etwas Abwechslung möchtest, kannst du in deinem Garten auch eine kleine Wiese anlegen, da herkömmliche Rasenflächen oft nicht besonders umweltfreundlich sind. Niedrig wachsende Wildblumen sind dabei eine gute Wahl, damit dein Garten nicht ungepflegt wirkt. Es muss nicht der gesamte Rasen sein – schon eine kleine Fläche reicht aus, um lokale Arten anzuziehen und die Biodiversität zu fördern.
Pflanze Bäume
Einen Baum zu pflanzen steht vielleicht nicht ganz oben auf deiner Prioritätenliste, ist aber eine großartige Entscheidung für deinen Garten. Er unterstützt das lokale Ökosystem, bietet dir Privatsphäre und Schatten (was sogar deine Stromkosten senken kann), verbessert die Luftqualität, reduziert Lärm und steigert dein Wohlbefinden. Bäume filtern Schadstoffe, erhöhen den Wert deiner Immobilie und verhindern Bodenerosion. Und mal ehrlich – es gibt kaum etwas Schöneres, als im Sommer unter einem Baum zu entspannen, ein Buch zu lesen und dem leichten Wind zu lauschen.

Bäume können deinen Garten außerdem größer wirken lassen. Wenn du Wert auf eine besondere Optik legst, wähle Bäume mit üppiger Blüte, wie die Felsenbirne. Wenn du vor allem mehr Schatten möchtest, ist ein Ahorn eine ausgezeichnete Wahl. Sunset-Apfelbäume sind robust und können bis zu 8 Meter hoch werden. Besonders für Einsteiger sind sie geeignet, da sie widerstandsfähig und weniger anfällig für Schädlinge sind als andere Apfelsorten.
Installiere einen Sitzbereich
Ein Sitzbereich im Garten ist ein absolutes Muss. Wenn du noch keinen hast, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, einen zu planen. Überlege dir, ob du ihn lieber in der Sonne oder im Schatten platzieren möchtest, und sorge mit Kies oder Steinplatten für eine stabile Grundlage. Die Möbel sollten speziell für den Außenbereich geeignet sein – achte also auf wetterfeste Materialien und hochwertige Verarbeitung. Metall und Teakholz sind besonders langlebig, und mit bequemen Kissen sorgst du zusätzlich für Komfort.
Hohe Pflanzgefäße und Rankgitter können dir mehr Privatsphäre bieten, während Pergolen eine entspannte, fast schon urlaubsähnliche Atmosphäre schaffen. Wenn du es etwas lockerer und weniger formell magst, kannst du Hängesessel und Topfpflanzen integrieren. Sie verleihen deinem Garten eine verspielte Note, die perfekt zu einer entspannten Umgebung passt.
Fazit
Deinen Garten fit für den Sommer zu machen, erfordert etwas Arbeit – deshalb lohnt es sich, früh damit zu beginnen. Wenn du deinem Außenbereich einen neuen Look geben möchtest, kannst du dich an aktuellen Trends orientieren. Wichtig ist aber vor allem, dass dir das Ergebnis gefällt. Der Schutz von Tieren, eine entspannte Atmosphäre und gesunde Pflanzen sind die Grundlagen für einen gelungenen Garten.
Und denk daran: Ein Garten, der gut gepflegt wird und in den du Zeit und Liebe investierst, wird immer am schönsten aussehen.

