Franken ist eine Region, die viele kennen, aber die wenigsten wirklich erkundet haben. Dabei steckt sie voller mittelalterlicher Städtchen, weitläufiger Weinberge, verwunschener Flusstäler und uralter Burgen. Die Region verzaubert durch ihre Vielfältigkeit und bietet malerische Landschaften, typisch fränkische Architektur, jede Menge Tradition, Genuss und Gastfreundschaft.
Ein Wochenende reicht, um echte Highlights mitzunehmen – wenn man die richtige Route wählt.
Mit dem eigenen Auto unterwegs: der beste Weg, Franken zu erleben
Wer Franken auf eigene Faust entdecken will, ist mit dem Auto eindeutig am besten dran. Ein Auto ist für ländliche Gebiete ideal, Züge verbinden zwar die Städte perfekt – aber die versteckten Winkel der Region erschließen sich erst vom Steuer aus. Wer sich vor dem Trip noch ein persönliches Kennzeichen sichern möchte, kann das ganz bequem vorab erledigen: Für Nürnberger lässt sich das Wunschkennzeichen in Nürnberg online reservieren – so startet der Roadtrip gleich mit dem richtigen Nummernschild.Und dann geht es los.
Route 1: Die Burgenstraße – von Burg zu Burg durch die Geschichte
Die Burgenstraße bietet auf ihrer Strecke zwischen Mannheim und Bayreuth rund 70 historische Bauwerke. Für einen Wochenendausflug empfiehlt sich das fränkische Teilstück: von Nürnberg über Ansbach bis nach Rothenburg ob der Tauber.
Rothenburg gehört zu den wenigen Städten mit rundum erhaltener Stadtmauer, auf der man umhergehen kann, und den dazu gehörenden Türmen. Wer hier durch die Gassen läuft, glaubt sich ins Mittelalter versetzt – ohne kitschig zu wirken. Plane mindestens einen halben Tag ein.
Route 2: Nürnberg, Bamberg und die Fränkische Schweiz
Diese Route verbindet Stadtkultur mit wilder Natur auf engem Raum. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Nürnbergs zählt die von bunten Fachwerkhäusern gesäumte Weißgerbergasse. Ein absolutes Highlight ist außerdem die Kaiserburg, die auf einem Hügel hoch über der Stadt thront und einen tollen Blick über die Dächer und das Umland bietet.
Von Nürnberg aus geht es weiter nach Bamberg – ein Pflichtprogramm. Seit 1993 trägt die Stadt den Titel UNESCO-Weltkulturerbe, was auf ihre außergewöhnlich gut erhaltene Altstadt zurückzuführen ist. Diese vereint verschiedene architektonische Stile aus neun Jahrhunderten.
Der letzte Stopp gehört der Natur: Die Fränkische Schweiz begeistert mit Felsen, Höhlen und stillen Tälern. Die Schwarzachklamm vor den Toren Nürnbergs gehört dabei zu den 100 schönsten Geotopen Bayerns und steht seit 1936 unter Naturschutz – zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.
Route 3: Das Fränkische Weinland entlang des Mains
Wer Genuss über Kilometer stellt, fährt am Main entlang. Die Touren durchs Weinland Franken bieten verschiedene Routen, die alle das Qualitätssiegel „Franken – Wein. Schöner. Land!“ tragen. Weinliebhaber können die Weinberge erkunden, zu Aussichtsplattformen wandern und in Vinotheken, Besenwirtschaften und Weinstuben kulinarische Highlights genießen.

Ein Highlight ist das malerische Volkach: Bei einem Spaziergang durch die Altstadt kannst du gut erhaltene Fachwerkhäuser bewundern. Ein absolutes Highlight ist das barocke Rathaus, das imposant am Marktplatz thront. Dazu ein Glas Silvaner – besser wird der Freitagabend nicht.
Was du nicht vergessen solltest
Mai bis September ist ideal für Besuche in den Biergärten. Das Preisniveau in Franken ist angenehm moderat und bietet viel für das Reisebudget. Ein knuspriges Schäufele und ein kühles fränkisches Kellerbier gehören dabei zum Pflichtprogramm. Wer spontan fährt, findet in Franken immer etwas – wer plant, erlebt noch mehr.

